Über 60 Jahre Rebholz Architekten

Rebholz Architekten – Wie alles begann

Den Grundstein für unser heutiges Büro legte Guido Rebholz im Jahr 1962 mit der Gründung seines Architekturbüros. Heute wird das Unternehmen von Hagen Rebholz in dritter Generation geführt.

Guido Rebholz erlernte das Bauhandwerk von Grund auf. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung als Zimmermann, bevor er zusätzlich eine Maurerlehre abschloss. Mit diesem fundierten handwerklichen Wissen im Gepäck zog es ihn 1954 nach Karlsruhe an das Staatstechnikum. Dort studierte er Architektur und schloss seine Ausbildung als Bauingenieur erfolgreich ab.

Im Anschluss sammelte er über mehrere Jahre hinweg praktische Erfahrung im Architekturbüro Max Krall in Schwenningen. 1962 wagte er schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit und legte damit den Grundstein für die kontinuierliche Entwicklung des Büros.

In den darauffolgenden Jahren wuchs Rebholz Architekten stetig weiter – sowohl in der Anzahl der Projekte als auch im Team. Bereits 1969 wurde mit der Wohn- und Gewerbebau Rebholz GmbH & Co. KG ein weiterer Unternehmensbereich für Schlüsselfertigbau und Grundstückserschließung gegründet. Ein Jahr später, 1970, folgte die Gründung der Hausverwaltung Treuhand Rebholz GmbH, die heute von Carmen Rebholz geführt wird.

Mit dem Wachstum des Unternehmens stiegen auch die räumlichen Anforderungen: 1972 wurde der Neubau in der Zehntstraße 1 in Bad Dürrheim bezogen, der bis heute der Sitz des Architekturbüros ist.

Für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement wurde Guido Rebholz im Jahr 2005 mit der Bürgermedaille der Stadt Bad Dürrheim ausgezeichnet.

Architekt Michael Rebholz

Architekt Michael Rebholz, Sohn des Firmengründers Guido Rebholz, studierte Architektur an der Fachhochschule in Konstanz und schloss sein Studium 1988 erfolgreich mit dem Diplom ab. Im Anschluss gründete er ein Unternehmen, das sich auf EDV-Systeme für das Bauwesen spezialisierte, und sammelte dort wertvolle Erfahrungen an der Schnittstelle von Planung und Technik.

Der Einstieg in das väterliche Architekturbüro erfolgte schrittweise, bis er 1998 als Partner voll in das Unternehmen eintrat. Mit großem Engagement und Weitblick prägte er die Entwicklung des Büros über viele Jahre hinweg maßgeblich. Im Jahr 2008 übernahm Michael Rebholz die alleinige Geschäftsführung von Rebholz Architekten und Ingenieure und führte das Unternehmen mit fachlicher Kompetenz, Verlässlichkeit und einem klaren Qualitätsanspruch.

Im Jahr 2023 wurde das Büro zur Rebholz Architekten u. Ing. GmbH umfirmiert. Im Zuge dessen trat mit Hagen Rebholz die nächste Generation in die Geschäftsführung ein.

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Michael Rebholz, der am 22. März 2025 viel zu früh und völlig unerwartet verstorben ist. Sein Wirken, seine Haltung und seine Leidenschaft für Architektur bleiben ein prägender Teil unseres Selbstverständnisses.

Dipl.-Ing. Hagen Rebholz und Architektin Linda Rebholz

Mit Hagen Rebholz (seit 2023 Mitgeschäftsführer) und Linda Rebholz (seit 2025 im Unternehmen) wird das Büro heute in dritter Generation weitergeführt. Beide stehen für eine Verbindung aus fundierter fachlicher Kompetenz, frischen Ideen und einem tiefen Verständnis für die Werte, die das Büro seit jeher auszeichnen.

Als regional verwurzeltes Architekturbüro ist Rebholz Architekten u. Ing. GmbH eng mit der Heimat verbunden. Hagen und Linda Rebholz führen diese Ortsverbundenheit bewusst weiter: Sie kennen die Anforderungen, Strukturen und Besonderheiten der Region und setzen auf eine Architektur, die sich sensibel in ihre Umgebung einfügt und gleichzeitig zukunftsfähige Lösungen bietet.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen persönliche Betreuung, Vertrauen und ein partnerschaftlicher Austausch mit Bauherrinnen und Bauherren. Jedes Projekt wird individuell betrachtet – mit einem hohen Anspruch an Qualität, Funktionalität und gestalterische Klarheit. Dabei verbinden sie traditionelle Werte mit modernen Planungsmethoden und einem klaren Blick für nachhaltiges Bauen.

So steht das Büro auch in Zukunft für kompetente, persönliche und regional verankerte Architektur – getragen von der Erfahrung der Vergangenheit und den Ideen der nächsten Generation.